Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Supervisionsleistungen
Stand: Juni 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Supervisionsleistungen von „Raimund Alber'“ (nachfolgend „Anbieter“), insbesondere für Einzel-, Gruppen- und Teamsupervisionen sowie Fallsupervisionen, die in Präsenz oder online durchgeführt werden.
Mit der Anmeldung zu einer Supervision oder der Buchung eines Supervisionsangebots erkennen die Teilnehmenden diese AGB an.
Es gilt ausschließlich österreichisches Recht.
2. Vertragsabschluss
Die Anmeldung erfolgt über die Homepage, per E-Mail oder in sonstiger schriftlicher Form.
Die Anmeldung stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar. Der Vertrag kommt durch die schriftliche Anmeldebestätigung oder Rechnungslegung durch den Anbieter zustande.
Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Reihenfolge der verbindlichen Anmeldung und – sofern vorgesehen – des Zahlungseingangs.
3. Leistungsumfang
Der Umfang der jeweiligen Supervisionsleistung ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Homepage oder aus einer individuellen Vereinbarung.
Die Supervision dient ausschließlich der beruflichen Reflexion, Qualitätssicherung sowie der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung.
Sie stellt insbesondere keine Psychotherapie, Krankenbehandlung, psychologische Beratung oder gutachterliche Tätigkeit dar.
Ein bestimmter fachlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
Diagnostische, therapeutische, gutachterliche oder sonstige berufliche Entscheidungen verbleiben ausschließlich in der Verantwortung der supervisierten Person.
4. Honorar und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten oder individuell vereinbarten Honorare.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind Rechnungen innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsbestimmungen. Sämtliche erforderlichen Mahn- und Inkassokosten sind – soweit gesetzlich zulässig – von der säumigen Vertragspartei zu tragen.
5. Terminabsagen und Stornierung
Terminabsagen oder Umbuchungen bedürfen der Schriftform (E-Mail ausreichend).
Es gelten folgende Stornobedingungen:
– bis 14 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin: kostenfreie Stornierung
– 13 bis 7 Kalendertage vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars
– ab 6 Kalendertagen vor dem Termin sowie bei Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars
Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der schriftlichen Stornierung.
Die Stornogebühren gelten unabhängig vom Grund der Absage.
Die Teilnahme kann jederzeit auf eine geeignete Ersatzperson übertragen werden. In diesem Fall fallen keine Stornogebühren an. Die Übertragung ist dem Anbieter spätestens vor Beginn der Supervision schriftlich mitzuteilen.
Bei Supervisionsreihen oder Supervisionspaketen gelten diese Regelungen für jeden einzelnen vereinbarten Termin.
6. Rücktrittsrecht für Verbraucher
Für Verbraucherinnen und Verbraucher gelten bei Fernabsatzverträgen die Bestimmungen des österreichischen Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG).
Innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsabschluss kann ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückgetreten werden.
Hat die teilnehmende Person ausdrücklich verlangt, dass die Leistung bereits vor Ablauf der Rücktrittsfrist beginnt, und wurde sie über den damit verbundenen Verlust des Rücktrittsrechts informiert, gelten die gesetzlichen Bestimmungen des FAGG.
Bei bereits teilweise erbrachten Leistungen ist gegebenenfalls Wertersatz zu leisten.
7. Durchführung, Änderungen und Absagen
Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigen Gründen – insbesondere aufgrund von Krankheit, höherer Gewalt oder sonstigen unvorhersehbaren Umständen – abzusagen oder zu verschieben.
In diesem Fall wird ehestmöglich ein Ersatztermin angeboten.
Kann kein Ersatztermin vereinbart werden, werden bereits geleistete Zahlungen vollständig rückerstattet.
Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise-, Übernachtungs-, Verdienstentgangs- oder sonstigen Folgekosten, bestehen nicht.
Gruppensupervisionen finden nur statt, wenn sich bis zum jeweiligen Anmeldeschluss mindestens fünf Teilnehmende verbindlich angemeldet haben.
Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, behält sich der Anbieter vor, die Veranstaltung abzusagen oder auf einen späteren Termin zu verschieben.
Bereits geleistete Zahlungen werden auf Wunsch vollständig rückerstattet oder auf einen Ersatztermin angerechnet.
8. Online-Supervision
Online-Supervisionen werden über eine geeignete Videokonferenzplattform durchgeführt.
Die Teilnehmenden sind selbst für eine funktionierende technische Ausstattung sowie eine stabile Internetverbindung verantwortlich.
Technische Probleme auf Seiten der Teilnehmenden begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Wiederholung der Supervision.
Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
9. Vertraulichkeit und Datenschutz
Die Supervision lebt von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen.
Alle Teilnehmenden verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Supervision bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.
Patientinnen-, Patienten- oder Klientendaten dürfen ausschließlich in anonymisierter Form vorgestellt werden.
Die Einhaltung der gesetzlichen Verschwiegenheitspflichten sowie der datenschutzrechtlichen Bestimmungen liegt in der Verantwortung der jeweiligen Teilnehmenden.
Es gilt die auf der Homepage veröffentlichte Datenschutzerklärung.
10. Aufzeichnungen
Audio-, Video- oder Bildschirmaufzeichnungen der Supervision sowie deren Speicherung, Weitergabe oder Veröffentlichung sind ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.
Dies gilt sowohl für Präsenz- als auch für Online-Supervisionen.
11. Urheberrecht
Sämtliche im Rahmen der Supervision bereitgestellten Unterlagen, Präsentationen, Arbeitsmaterialien und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Sie dürfen ausschließlich für den persönlichen Gebrauch verwendet werden.
Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder Veröffentlichung – auch auszugsweise – ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig.
12. Haftung
Der Anbieter haftet ausschließlich für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Personenschäden oder zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen.
Die Supervision dient ausschließlich der fachlichen Reflexion und Qualitätssicherung.
Die Verantwortung für diagnostische, therapeutische, gutachterliche oder sonstige berufliche Entscheidungen verbleibt ausschließlich bei der supervisierten Person.
Eine Haftung für aufgrund der Supervision getroffene fachliche oder organisatorische Entscheidungen wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Ist die Vertragspartnerin oder der Vertragspartner Unternehmer im Sinne des Unternehmensgesetzbuches (UGB), wird als ausschließlicher Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters vereinbart.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt jene gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: Juni 2026